X
klick zur seite
Die Siedler-Gemeinde
↩ Übersicht

Berufsständisches Versorgtseinim Schnittstellenbetrieb

Im Schnittstellenbetrieb (SSB) arbeiten 20 Personen, untergebracht im gleichen Haus, einem Bauernhof . Sie essen miteinander, arbeiten miteinander, kommunitär. Hauptsächlich ist der SSB laut Plan für die Landwirtschaft zuständig, verdingt sich in nachhaltigem Häuserbau und bestreitet eine Tourismusagentur - wobei die Kunden auf allen drei Feldern sowohl im Dorf als auch aussen im Systemraum zu finden sind. Die Einkünfte laufen daher sowohl in der spezifischen Dorfwährung als auch in ValutaDevisen ein.

Personell fest zugewiesene Arbeitsbereiche im SSB

Plan­stellen Tätigkeitsfeld Tätig für... Art/Modalitäten
7 Landwirtschaft 1. Dorf / 2. Aussen SSB-KernGeschäft
Feld&Tierwirtschaft: Gemüse, Getreide, Kühe, Hühner, Truthahn, Wildente, Pferde
7 Hausbau (VK+Vermietung) 1. Aussen / 2. Dorf SSB-KernGeschäft
mit Sägewerk/Schreinerei
Das erfolgreiche Aussteigerprojekt 7Linden hat ein Baukastensystem à la IKEA für Strohballenbau eingesetzt, auf das hier zurückzugreifen wäre - dazu ist allerdings eine Halle für die Vormontage nötig sowie ein Kran für die Endmontage vor Ort. Hinzukommen Lehmmischmaschine und eine Maschine zum Verputzen.
2 Tourismusbüro 1. Aussen / 2.Dorf SSB-KernGeschäft
1 Bank / Importshop / Mütterh. Bank: SSB+Dorf
Importshop: Dorf
2 Kochen, Putzen SSB
1 Wellness (&MartialArts) SSB

SSB-Mitglieder verdienen alle den gleichen Durchschnittslohn, der sich - abzüglich Investitionen und laufenden Unkosten - aus der Summe der Einkünfte von Landwirtschaft, Hausbau und Tourismus berechnet. SSB-Mitglieder können ein Dorfhaus beziehen und weiterhin beim SSB beschäftigt bleiben.

Die "Mütterhäuser"* sind ein Outsourceprogramm, welches Hilfeleistung mit Öffentlichkeitsarbeit und strukturellen Bedürfnissen des Kerndorfs in Einklang bringt. Konkret geht es bei diesem Projekt darum, daß der Schnittstellenbetrieb im jeweiligen Zielland in Zusammenarbeit mit kirchlichen und/oder kommunalen Trägern bzw. crowdgefunded ein leerstehendes Haus in Beschlag nimmt, um dort werdende Mütter unterzubringen, die sonst abtreiben würden. Die Siedlergemeinde richtet dabei relativ aufwandlos ihr Augenmerk auf ein soziales Problem, das viel zu wenig Aufmerksamkeit erhält: Durch die Frühsexualisierung werden immer mehr jugendliche Frauen schwanger, die dann alles andere als wirklichen Rückhalt in der Familie finden. Gerade unter den Älteren würden nicht wenige von ihnen austragen, sie tun es aber nicht, eben aus dem geschilderten Druckverhältnis heraus, das oft auch die altersaffine Clique mit einschliesst. Es wäre nun Aufgabe der genannten Häuser, die Mädchen kostenfrei unterzubringen und ihnen derweil über leichte Arbeiten zusätzlich ein Auskommen zu ermöglichen. Die Win-Win-Situation besteht darin, daß die Kerndörfer bestimmte Produkte nicht selbst herstellen, z.B. Optik und Zahnersatz. Stellt man dafür in den Mütterhäusern Fertigungsstätten bereit, dann können die Siedler diese -erstrangig auf dem freien Markt vertriebenen- Waren zum Materialpreis erwerben. Zusatznutzen für die werdenden Mütter: sie absolvieren eine Berufsausbildung, die sie für ihr weiteres Leben gebrauchen können. Ob sie ihr Kind hinterher bei sich behalten wollen, ob sie es zu einer vermittelten Adoption freigeben oder ob sie gleich mitsamt Anhang in ein nationalkulturelles Geschwisterdorf wechseln liegt bei ihnen. Zumindest kirchliche Trägerschaften dürften bei dieser Idee mit wehenden Fahnen mitmachen.