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Die Siedler-Gemeinde
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Die Frage einerautarken Strom/Wärmeversorgung...

...ist mit natürlichen und erneuerbaren Energien zu beantworten. Diese sind ganz zentraler Bestandteil einer "sauberen Lösungen zur Los-Lösung".

Was es dabei zu beherzigen gilt: Die Verwertungsmaschinerie sollte zügig aufbaubar und schnell einsetzbar sein, einen hohen Ausnutzungsgrad haben und eine weitestgehende Ersatzteilautarkie offerieren, sprich: Selbstwartung/Reparatur müssen ´drin´ sein.

Dass Energieautarkie möglich ist, haben bereits einige Gemeinden vorgemacht. Ihre Mittel, die auch Siedlergemeinden offen stehen drehen, sich um folgende Eckpfeiler:

Erneuerbare Energielieferanten

Indirekte Energieeinsparungen und Doppelnutzungen

Auch das ist ein Thema, das für Siedler grundlegend wichtig ist. Die Möglichkeiten darin sind breitgefächert und verbinden sich mit folgenden Begriffen:

Suchbegriffe zum Thema EnergieRückgewinnung/Doppelnutzung

Suchbegriffe zum Thema Stromverbrauchminimierung

Ein Beitrag von einem Siedlungs-Interessierten

Eine Bereitstellung von Strom halte ich für unverzichtbar. Diese ist mit rel. kleinem Aufwand machbar, die rasant zunehmende LED Entwicklung benötigt nur einen kleinen Energieaufwand, der mit aufladbaren Batterien dezentral mit Photovoltaik und Wind bewerkstelligt wird. Zb. Kühlschrank 12/24 Volt Kompressor-KS. Jeder Haushalt benötigt nur 1x am Tag wirklich hohe Leistung: Waschmaschine, Melkmaschine 2x tgl., Brunnenpumpen. Diese Spitzenleistung wird nur 2x  am Tag für 2 oder 3 Std.  benötigt, kann man über ein zentralen Dorfstromerzeuger Diesel-Aggregat mit zB. 80 KW bereitstellen, den bekommt man für 4000-5000 €.  Ausserdem braucht man für Notfälle zuverlässig Strom. ... Ich will sagen, dass eine zuverlässige Stromversorgung kein Hexenwerk ist und preiswert zu haben. Generator 80-200 KW: Katastrophenschutz, Krankenhäuser mustern regelmäßig top-gewartete Anlagen aus, die nur wenige Wartungsstunden drauf haben, zT. fertig montiert auf LKW-Anhänger, dh. kein Thema die dorthin zu fahren, wo wir sind.

Als Ratschlag, mit auf den Weg gegeben: Hände weg von Luftschlössern!  

Ein Projekt, das auf Selbstversorgung zielt, muss zügig, stringent und abgesichert an den Start gehen. Experimentierphasen sind hier fehl am Platze. Die Siedlerdörfer haben deshalb von "freier Energie" Abstand zu nehmen, solange diese nicht anhand fertiger Maschinen vorführfähig und einsetzbar ist, sodaß  dann auch sofort und dauerhaft die Lichter oder Heizungen angehen. Was in 99,9% der Fälle garantiert nicht passieren wird. Fast durchweg stehen solche "Entwicklungen" auf dem Papier, womit sie reine Theorie sind. In Grundlagenarbeit oder theoretische Forschungen darf eine verantwortungsvoll planende Aussteigergruppe nicht gehen, egal wie fantasievoll die "Versprechungen" sind.

Das schliesst keineswegs aus, dass auf dem Feld "freier Energie etwas zu holen WÄRE; der entscheidende Punkt muss aber sein, ob bereits etwas Nutzbares geholt WURDE, das den Nutzungsgrad herkömmlicher Energiespeichermedien erreicht. Davon ist bislang nichts bekannt.