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Die Siedler-Gemeinde
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Versorgung im"Produkt" Gesundheit

Ein funktionierendes Autarksystem braucht natürlich einen Zahn- und einen Allgemeinarzt. In Siedlergemeinden muss beides vorhanden sein, nebst einer internen Krankenversicherung, in die alle Haushalte gemeinsam - unbesehen der Kinderzahl  - einen festen Steuersatz in Zeitpunkten einzahlen! Die Ärzteschaft ist somit vollbeamtet. Will heissen: Sie bekommt das Geld aus dem Versicherungstopf - ob sie nun spritzt und bohrt oder nicht. Da jeder Einwohner durch seinen Kassenbeitrag das Gratisrecht auf Konsultation und Behandlung hat ist der Doc dann gut beraten exzellente Vorsorge zu betreiben, dass erst gar keiner krank wird. Bei wenig "echten" Betreuungsfällen haben die Heilkundigen nämlich auf diese Weise ein leichtes Leben und werden trotzdem entlohnt - umgekehrt als im marktwirtschaftlichen System, wo der Arzt Interesse daran hat, daß der Mensch krank wird und als Patient zu ihm kommt - damit er "abrechnen" kann

Selbst gefertigte Arzeneien gibt es nach amerikanischem Modell als Zusatzangebot im Drogeriemarkt. Unabdingliche Pharmalobbyprodukte führt der Importshop.

Was aber, wenn eine aufwändigere Behandlung notwendig wird?  Was tun bei Eingriffen, die oberhalb einer gängigen Blinddarm-OP liegen?  Dass es möglich ist, sich im Systemraum bereits für 60,-Euro/Monat privat zusatzversichern zu lassen ist googlebar; da das Projekt aber eben solche Valuta-Bindungen vermeiden oder minimal halten will, würde sich eher eine Gruppenversicherung (z.B. Familie) empfehlen. Vermittelt über die Rentenbank oder - wiederum - die Importläden im Dorf und im SSB.