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Die Siedler-Gemeinde
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Wasserautarkie

Natürliche Zugänge zur Wasserautarkie sind

Der Regen ist in unseren Gegenden ausreichend, ein 1-2 Familien-Haus mit dem benötigten Wasser zu versorgen, wenn es wiederverwendet wird. Regenwasser (z.B. aus einer Zisterne) kann zum Wäschewaschen und Duschen und nach entsprechender Aufbereitung auch als Trinkwasser benutzt werden. Es kann aufbereitet werden, indem es z.B. durch ein Aktivkohlefilter fliesst, wie bei vielen Wasserwerken üblich, um in der Luft vorhandene Gifte und Verunreinigungen zu binden.

Doppelnutzungen

Abwasser aus der Waschmaschine kann anschließend für die Toilettenspülung verwendet werden, was durch 2-fache Verwendung sehr viel Wasser spart. Ein Pluseffekt: Da Abwasser der Waschmaschine Waschmittel enthält, wird gleichzeitig auch die Toilette gereinigt. Wobei auch der Einsatz von TrockentrennToiletten im Rahmen von hausinternen KleinstBiogasanlagen interessant erscheint.

Ersparnis

Natürlich lässt sich auch durch Sparmodule/geräte, Duschaufsätze/ Spülvorrichtungen der Wasservebrauch deutlich reduzieren.

Ein Tipp für modernistische Pragmatiker: Moderne Geschirrspülmaschinen gehen deutlich sparsamer mit Energie und Wasser um, als es bei einer Handwäsche möglich ist. Die Einsparungen liegen Wasserseitig bei 50% (und 28% beim Heizaufwand)

Wasservermeidung

Komposttrocken/trenn/toiletten funktionieren mit kalter Dauerentlüftung, also genau das Gegenteil von dem, was im Biogasreaktor passieren soll. Sinnvoll ist z.B. das Terra Preta Verfahren - wegen der Keime, die man vermeidet, und wegen des besonders hochwertigen Endproduktes (Schwarzerde für die Landwirtschaft, abgeholt durch den Recycler). Entsprechende Toiletten werden inzwischen auch als hausinterne KleinstBiogasanlagen angefertig.