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Die Siedler-Gemeinde
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Schutz des Wertschätzungssystems:Gutes Geld schließt Schlechtes aus

Aufbau eines selbstverwalteten finanziellen Gegensystems

Wer im Treibsand der internationalen Finanzkrake zu versinken droht braucht ein Mittel, einen Ausweg, ein Rezept, eine Antwort. Die am nächsten liegende Lösung heisst hier in des Wortes ureigenster Bedeutung: Los-Lösung! Raus aus diesem herabziehenden, schwächenden System! Weg vom Bankster-eigenen Schuldschein Euro. Hin zum Staatsschuld- und Zinseszins-befreiten VolksGeld. Das demokratisch an der Basis produziert wird. Am AltStaat und dem gesamten Bankenwesen vorbei - von jedermann selbst. Durch Leistung, Angebot und Nachfrage. Und sonst gar nichts.

Eine perfekte Basis dieser individuellen Schuldfreisprechung ist der bargeldlose digitale Zahlungsverkehr, in dem sich jeder Teilnehmer via Onlinebank s/ein Volkskonto / Leistungstauschkonto freischaltet. Die Handhabung dahinter ist bocksimpel: Man geht zum Friseur, wo im Foyer der PC steht - die Kontonummer wird eingetippt, und schon ist das "Geld" "drüben", bei dem, der es verdient(hat). "Kreditkarten" oder eine bei den Trasitiontowns gebräuchliche Handyapp können die Mobilität und Servicefreundlichkeit dieses Geldverkehrs zusätzlich abrunden.

Auf diesem Weg ist auch das Steuer-System einfacher und kostensparender zu handhaben: Schlicht indem bei jeder Transaktion für Gemeindezwecke automatisch 25% als Abschlag abgezogen werden. In diesem rein Einkommens-bezogenen FlatTaxing fallen alle anderen Steuern, die sich im gegenwärtigen System zu Abgaben von 50% und mehr summieren, weg.

Jeder der hier mitmacht, profitiert.

Noch einmal, zum Mitschreiben ;)

Der Euro ist eine "Systemwährung" und damit Teil - ein wichtiger, zentraler Teil - des bestehenden Sklaven- und Hamsterradbetriebs. Das man geliefert bekommt und annimmt, wenn man den Euro auf "seinem" WirkGebiet als Grund- oder Neben-Währung installiert. Falls das zu abstrakt klingt, dann hier ein bildlicheres Szenario:

Es gibt drei weitere Argumente dagegen, Systemgeld überhaupt in die KernDörfer zu lassen:

  1. Handelt man mit Systemgeld, dann wird man natürlicherweise auch entsprechend vom System besteuert. Vor allem weil sich das Wirtschaften dann inhaltlich systemischer darstellen wird. Der Schnittstellenbetrieb wird zu Recht besteuert, weil er a) z.T. in Valuta handelt und b) kapitalistischer arbeitet als die Dörfler es tun, die im Prinzip eine nicht besteuerbare Tauschgesellschaft darstellen. Die Siedler sollten das nicht aufs Spiel setzen. Auch mit Blick auf den geldlichen Ausblutungsprozess, den eine Besteuerung nach sich ziehen würde: Es ist ein ständiger Aderlass, der immer wieder durch inneres Mehrleisten nachgepumpt werden müsste. Und schon wäre man zurück im Hamsterrad!
  2. Gelangen offizielle Währungen als Zweitzahlungsmittel in die Kommunität, so wird sich ein Währungsschwarzmarkt entwickeln, der das Punktesystem - und damit die Finanzautarkie nebst berufständischer Sicherheit - aushöhlt.
  3. Die Siedler würden mit Zulassung von Valuten auch in der ganz praktischen Frage der MarktVerbreiterung und -erhaltung verlieren. Das Ziel darin ist das Gewährleisten einer GeschäfteVielfalt und der Reanimierung von traditionellen Berufen, die wegen globalistischer Billigwirtschaft unter die Räder kommen oder bereits ausgestorben sind. Diese Berufe können sich aber leider nur in einem System künstlich aufgewerteter Wertschätzung "halten", das auf ein völlig eigenes Bezahlungsprozedere setzt. Schliesst man sich der Währung des Umgebungsmarkts an, dann würde sich die lokale Auspreisung ebenfalls nach dem des Umgebungsmarkts ausrichten - womit dann aber die händischen Hersteller des Dorfes lohnseitig erheblich unter ihrem Aufwand produzieren müssten. Tun sie das nicht und rechnen ihr höheres Arbeitsaufkommen in ihre Produktpreise ein, dann würden sich die Siedler automatisch am billigeren Laufband-System-Markt orientiertieren. Hier wie dort könnte -z.b.- ein Müller, der tradtionell wie bei Max und Moritz arbeitet, seine Windmühle gleich wieder zusperren. Diese Gefahr besteht bereits beim blossen "Einlassen" oder Nebenbei-Akzeptieren der Großraumwährung in den eigenen Wirtschaftsraum. Denn schon dann wird sich das Einkaufsverhalten der Eigner vom heimischen Punkte-Kreislaufwirtschaft wegwenden, fort in die Supermärkte und Billigmalls der Umgebung. Liebevoll, aufwändig und händisch hergestellte Produkte werden dann nicht mehr nachgefragt, einfach weil sie teuer sind. Ergebnis: Der Betrieb geht ein. Ein Mitsiedler muss das Handtuch werfen. Und mit ihm leidet die Gesamtautarkie. Hält man dagegen seinen kleinen Raum für das eigene Geldsystem reserviert, dann bleibt die "Kaufkraft" für damit getätigte Geschäfte in der Region, statt in die Peripherie oder in Finanzmarkttransaktionen abzuwandern. Was - nicht zuletzt - die ebenso schöne wie notwendige Geschäftevielfalt sicherstellt. Die Autarkie. Und damit die Autonomie.

Währungsautonomie ist also die Vorbedingung für Warenautarkie und ein freieres, selbstbestimmteres, beruhigteres Dasein. Daher dürfen Siedlergemeinden Bänkstergeld auf ihrem Gebiet nicht zulassen! Sie müssen diesen Punkt unbedingt beherzigen: "Valuta" dürfen nach zwei sehr kurzen Übergangsphasen - einer erst vollsystemischen und dann mischwirtschaftlichen - im Dorf nichts mehr gelten; und sollten dann, wenn sie anlaufen, ausschließlich im AußenSystem verbraucht werden. Für Zwecke, die mit dem dörflichen Angebot wenig bis gar nicht konkurrieren. Etwa für Reisen oder Zusatzversicherungen.

Wer versteuerte Valuta im Dorf "vermünzen" will, kann das prinzipiell nur über den indirekten Weg, der in erster Instanz den Rentnern offensteht: im Zuge von Pflegevereinbarungen oder Importen. Renten Sichern
Auch mietzinsorientierte Patenschaften/Sponsorings an Einzelpersonen sind hier denkbar. Kein Geld-Kein Problem